Besuch aus Texas

Julia Nelson aus Texas war im Schuljahr 2007/08 Schülerin der 11. Klasse am SKO. Groß war die Freude, als sie zu der Abiturfeier ihrer damaligen Klasse anreiste. Heute kam sie zusammen mit ihrer Freundin Theresa in die Schule. Natürlich schauten sie auch bei Frau Schmidt im Sekretariat vorbei.



Julia, mit welchen Gefühlen sind Sie jetzt hier im SKO?

Julia: Ich finde es wunderschön, wieder hier zu sein und den Abiball mitgefeiert zu haben.

Wenn Sie an Ihre Zeit im SKO denken, was ist Ihnen in Erinnerung geblieben?

Julia: Die Schule, der Alltag in Obermarchtal. Es ist so schön hier an der Donau, im Kloster. Die meisten von denen, die Abschluss gemacht haben, nehmen das gar nicht wahr. Aber wenn man weg ist, dann wird es klar, dass das hier eine Ausnahme ist.

Was hat Ihnen Ihre Zeit in Deutschland gebracht?

Julia: Ich denke, ich habe gelernt, unabhängig und selbständig zu sein. Ich weiß: Egal wo ich bin werde ich Freunde finden. Überall auf der Welt sind die Menschen gleich. Man kann überall lernen, was Menschen wichtig ist und was sie glücklich macht. Dies war hier an der Schule besonders einfach, weil die Menschen hier offen und unbekümmert sind und mich gut aufgenommen haben.

Besonders in Philosophie, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Religion und natürlich Deutsch habe ich viel gelernt. Solche Fächer hatte ich nicht in meiner Schule in Texas. Es war schön für mich, in meiner – freiwilligen – Schulzeit so viel über die Kultur und Kulturgeschichte Deutschlands zu lernen. Ich habe zum Beispiel noch immer das Deutsche Grundgesetz und deutsche Gedichte zuhause im Regal stehen. Ich habe auch sehr viele gute Erinnerungen an den Englischunterricht, wo wir uns viel über die deutsche und englische Kultur ausgetauscht haben.

Vielen Dank für das Interview, wollen Sie noch etwas loswerden?

Julia: Ganz liebe Grüße an alle!

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