Aktuelles, 02.10.2017

Von Begegnungen mit dem Papst in der U-Bahn

Am vergangenen Dienstag war die argentinische Journalistin und Autorin Erika Rosenberg zu Gast und las aus ihrem Buch „Als ich mit dem Papst U-Bahn fuhr“. Möglich gemacht hatte diesen Besuch die Konrad-Adenauer-Stiftung in Stuttgart. Dass der Titel des Buches durchaus wörtlich zu nehmen ist, erfuhren die Schüler gleich zu Beginn. Tatsächlich traf Erika Rosenberg Jorge Maria Bergoglio zu seiner Zeit als Erzbischof von Buenos Aires mehrfach in der U-Bahn. Zutiefst beeindruckt hatte der Erzbischof die Tochter deutscher Juden, die während des Nationalsozialismus Deutschland verlassen mussten, als er in Kathedrale eine Gedenktafel für die jüdischen Opfer des Holocaust hatte anbringen lassen. Als sie ihn dann auf das Verhältnis zwischen Christen und Juden ansprach, antwortete er ihr mit einem Satz: „Ein Christ kann kein Antisemit sein.“ Für ihr Buch hat sie nicht nur ihre eigenen Begegnungen mit dem heutigen Papst zusammengetragen, sondern sprach auch mit Freunden und Weggefährten Bergoglios. Erika Rosenberg zeichnete in ihrem Vortrag ein Bild von einem Menschen, der seinem Gegenüber unvoreingenommen, wertschätzend und liebevoll begegnet. Aber sie ging weit über Bergoglios persönliche Ausstrahlung und seinen Einsatz für den interreligiösen Dialog hinaus. So öffnete sie den Schülerinnen und Schülern auch ein Fenster in die politischen Verhältnisse Argentiniens und Bergoglios mutiges Eintreten gegen Korruption und Ungerechtigkeit.

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